Das Schweigen der Tourismusbranche

Das Schweigen der Tourismusbranche

Ich bin heute in der Halle von Dubai gewesen. Die Stimmung? Ernüchternd. Viele Aussteller konnten gar nicht erst anfliegen. Aber was mich am meisten schockiert: Die Messe scheint keine Antworten zu haben.

Die ITB und das „Business as usual“

Während draußen die Konflikte eskalieren, klammert sich die ITB an alte Konzepte. Es gibt keine echten Rezepte gegen die Krise, außer dem verzweifelten Versuch, so zu tun, als wäre alles normal.Die militärische Variante hat immer Vorrang vor dem Dialog.

Anstatt die ITB als mächtiges Werkzeug der Völkerverständigung zu nutzen, verharrt man im „Business as usual“. Wir brauchen keine neuen Kataloge, wir brauchen diplomatische Lösungen! Wir brauchen ein „Stay with us“ – ein Bleiben und Reden – statt der ständigen Flucht und Evakuierung. Gemeinsam müssen wir auf der Welt die Probleme lösen, gemeinsam Tee trinken. 

Klare Kante: Iran & Ölpreis

Wir müssen über den Iran reden. Wir wollen keinen Krieg, wir wollen Lösungen. Wenn Sanktionen das Mittel sind, dann müssen sie konsequent und gegen alle Akteure eingesetzt werden, die den Frieden blockieren – auch gegen Israel.

Der Ölpreis klettert unaufhörlich. Für viele Länder eine Katastrophe, für Peaceland eine bittere Steilvorlage. Wir haben diese Krise nicht gewollt, aber wir werden sie nutzen, um den Druck für den Frieden zu erhöhen. Wenn Energie zur Waffe wird, müssen wir Frieden zur Strategie machen.


Wer nur Business as usual macht, während die Welt brennt, verspielt die Zukunft des Reisens. 

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