Warum Schweigen keinen Frieden bringt

Warum Schweigen keinen Frieden bringt

Meine Arbeit für Moldau.reisen führt mich oft an die Schnittstellen zwischen Tourismus und Politik. Doch was ich in letzter Zeit erlebe, erschüttert mich.

Kürzlich auf der Touristikmesse FESPO in Zürich wollte ich ein Zeichen setzen. Ich wollte über Frieden in Transnistrien sprechen und eine Petition starten. Die Reaktion? Betretenes Schweigen. Es war eine regelrechte Angst zu spüren, sich offen für den Frieden einzusetzen. Niemand am Stand hatte auch nur ein Blatt Papier für eine Friedensbotschaft übrig. Es scheint, als sei „Kriegsbesoffenheit“ mittlerweile zur Pflicht geworden, während der Einsatz für Diplomatie Argwohn erzeugt.

Der Donausalon: Von der Begegnung zur Vereinnahmung

Diese Entwicklung hat eine Vorgeschichte. Letztes Jahr beim Donausalon in Berlin wurde deutlich, wie Moldawien von der EU-Politik vereinnahmt wird. Statt den Salon als neutralen Ort des Brückenbaus zu nutzen, wurde er zur Bühne für geopolitische Interessen. Und es heisst nur noch Moldau.

Mauern statt Brücken

Die Politik in Moldawien baut derzeit Mauern statt Brücken. Unterstützt durch Ziele der EU und der USA, wird ein Weg der Konfrontation und nutzloser Sanktionen beschritten. Dabei vergessen die Verantwortlichen: Ohne Frieden ist alles nichts. Wenn der Konflikt eskaliert, stirbt nicht nur der Tourismus, sondern die Grundlage für jedes menschliche Miteinander in der Region.

Es ist traurig, dass über den richtigen Weg zum Frieden kaum noch diskutiert wird. Auf Peaceland.berlin brechen wir dieses Schweigen. Wir brauchen den Mut, die Konfrontation zu hinterfragen – auch wenn es unbequem ist.

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